Malerin holt Weltrekord nach Augsburg
Beim internationalen Speaker Slam 2022 holte die Malerin Ditha De Rablo einen Weltrekord nach Augsburg.
Nach New York, Wien, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Wiesenbaden und München fand der internationale Speaker Slam nun in Masterhausen statt. Mit 147 Teilnehmern aus 18 Ländern wurde in 600 Minuten voller Spannung ein neuer Weltrekord aufgestellt – so viele Teilnehmer hatte es bei einem Speaker Slam noch nie gegeben. Die Herausforderung des Abends bestand darin, das Publikum und die fachkundige Jury zu überzeugen und für das Thema zu begeistern – all das in nur vier Minuten.
Nerven wie Drahtseile
Der Speaker Slam ist ein Rednerwettstreit. So wie bei den beliebten Poetry Slams um die Wette gereimt oder gerappt wird, messen sich beim Speaker Slam Redner mit ihren persönlichen Themen gegeneinander.
2018 erhielt Janis McDavid in Hamburg den ersten Preis des Speaker Slams. Der Redner, Buchautor und Weltenbummler kam ohne Arme und Beine zur Welt. In seinem Beitrag sprach er über die positive Ausrichtung, die jeder Mensch seinem Leben geben kann.
Die besondere Herausforderung beim Speaker Slam: Jeder Sprecher hat nur vier Minuten Zeit, sein Publikum mitzureißen und zu begeistern. Einen Vortrag so zu kürzen und trotzdem alles zu sagen, was wichtig ist, und sich dann noch mit seinem Publikum zu verbinden, das ist wohl die Königsklasse im professionellen Speaking.
Das von Top-Speaker Hermann Scherer ins Leben gerufene Event begeistert mit vielfältigen Themen, die so bunt und abwechslungsreich sind wie das Leben selbst. Eine professionelle Jury wählt unter allen Teilnehmern einen Gewinner aus. Zusätzlich kürt das Publikum seinen Sieger.
Die Gewinnerin des Publikumspreises ist Ditha De Rablo aus Augsburg mit dem Thema „Zuversicht in Kunst“. Die in Rumänien geborenen Künstlerin gelang es beim Speaker Slam, ihre Zuhörer zu wahren Begeisterungsstürmen hinzureißen. Damit gewann sie den Publikumspreis des Rednerwettstreits, der allein durch die Lautstärke des Publikumsapplauses entschieden wird.
Mit ihrem Storytelling aus ihrem eigenen Leben offenbarte sich die Künstlerin erstmals von ihrer verletzlichsten Seite. Sie erzählte von einigen ihrer zahlreichen Schicksalsschläge, wie sie diese meisterte und wie sie dennoch nie ihre Kreativität verlor: "Die Kunst hat mir das Leben gerettet, ich glaube, ich wäre ohne sie heute gar nicht mehr hier. Ich habe meine Narben mit Farben gefüllt."
Nach ihrer Überzeugung gibt es trotz aller Narben und Schicksalsschlägen Quellen in uns, die uns Kraft geben. Sie beschreibt es als Urkraft und Lebensenergie, die uns Zuversicht gibt.
Diese Kraft spiegelt sich auch in ihren Werken wider, welche weltweit in allen wichtigen Metropolen zu finden sind.